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- Navi Kurs Glauben 25.01.2026-03.02.2026
- Teil 1: Glaube, worum geht´s da eigentlich?
- Teil 2: Wie kann ich mir Gott vorstellen?
- Teil 3: Wer ist Jesus - und was bedeutet sein Tod für mich?
- Teil 4: Wie gehe ich mit Schuld und Enttäuschung um?
- Teil 5: Wie kann ich die Bibel lesen und verstehen?
- Teil 6: Was habe ich davon, wenn ich bete? Wie kann ich beten?
- Teil 7: Wer ist der Heilige Geist - und was bewirkt er?
- Teil 8: Kann ich mich auf das verlassen, was Gott verspricht?
- Fusion der Prot. Kirchengemeinden Biedesheim und Zellertal
- Adventskonzert am 30.11.2025
- Jubelkonfirmation 2025
- Konfirmation 2026
- Konfirmation 2027
- Weihnachtspäckchen; Sammlung Brot für die Welt und Hilfe für Brüder
- Arbeitseinsatz rund um das Gemeindehaus und Kirchen
- Erschwinglicher Bauplatz gesucht?
- Sammlung für die Diakonie Pfalz
I. Glaube – worum geht‘s da eigentlich?
Erfahrungen und Meinungen über das Christsein:
Für viele Menschen ist Christsein:
· langweilig
· fragwürdig
· überholt
In diesem Navi Kurs Glauben möchten wir behaupten:
Christsein ist spannend, glaubwürdig und lebenswichtig!
Christsein ist:
- spannend, weil es erfülltes Leben bringt.
- glaubwürdig, weil Jesus Christus glaubwürdig ist.
- lebenswichtig, weil unser Leben von Grund auf verändert werden kann.
Echtes Leben, das sich lohnt, und Werte, die die Christen vermitteln sollen, gibt es nicht ohne Jesus Christus, der von sich gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ (Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 6).
Kaum zu glauben!
„Glaube“ ist das Schlüsselwort des Christentums.
Wie Glaube oft missverstanden wird:
Viele Menschen verwechseln die sichtbaren Äußerungen des Glaubens mit dem Glauben selbst. Stellen Sie sich einen Baum mit Wurzeln und drei dicken Ästen vor.
a) Der mittlere Ast: „Dogmen“ (Glaubensüberzeugungen):
· Dogmen gehören zum Glauben, aber sie sind nicht dasselbe wie der Glaube.
· Das Anerkennen von Überzeugungen ändert noch nichts in meinem Leben.
b) Der linke Ast: „Verhalten“:
· „Glaube“ bewirkt ein bestimmtes Verhalten.
· Aber Glaube ist nicht „anständig leben“.
c) Der rechte Ast: „Religiosität“:
· Die sichtbaren Frömmigkeitsübungen können zur leeren Form erstarren.
· Frömmigkeit ist auch ohne Glaube möglich, aber nicht sinnvoll.
Was innerhalb des Christentums ins Auge springt – die Behauptung von Dogmen, die Betonung eines bestimmten Verhaltens und das Ausüben sichtbarer Religiosität – sind nicht schon Glaube, obwohl sich dieser darin ausdrücken kann.
Was aber ist dann „Glaube“?
a) Im Sinne unseres Schaubildes handelt es sich hier um den Stamm des Baumes: „Glaube ist das Ergriffensein von dem, was mich unbedingt angeht“:
· Glaube ist eine Kraft, die mich als ganze Person einschließt, die sich auf mein Denken, mein Fühlen und mein Wollen auswirkt.
· Glaube hat man nicht, sondern man lebt ihn - mit allen Konsequenzen.
b) Aus der Wurzel – Jesus Christus - bezieht der Baum seine Kraft:
- Christen glauben, dass Jesus Christus noch heute unter uns lebt, zwar ist er verborgen, wie die Wurzel eines Baumes, aber ohne ihn könnte der Baum, der Glaube, nicht leben.
Worum geht es beim Glauben?
Glauben ist so einfach, dass alle Menschen glauben können.
a) Der Glaube ist ein Geschenk:
- Glaube kann man empfangen, aber nicht „machen“.
b) Glaube ist nicht beweisbar, aber erfahrbar:
- Das hat Glaube gemeinsam mit der Liebe und dem Vertrauen.
c) Glaube drückt eine Beziehung aus:
- Glaube ist eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott, die sagt: „Ja, ich vertraue dir!“ Es geht um eine Ich-Du-Beziehung.
d) Beim Glauben handelt es sich um eine Entscheidung.
- Denn es geht nicht um eine theoretische Weltanschauung, sondern um einen Weg, den ich gehe.
e) Beim Glauben geht es um Gewissheit:
- Wie in einer Ehe ein Partner die Gewissheit haben kann, dass der andere ihn liebt, so kann ein Christ auch die Gewissheit haben, dass Gott ihn liebt.
Back to the roots („Zurück zu den Wurzeln“):
Kaum zu glauben: Nur wer zum Wurzelwerk des Christentums vorgedrungen ist, hat das Wesen des Christentums wirklich erreicht. Dann allerdings wächst ein starker Glaube, der sich in neuen Überzeugungen (Dogmen), in einem veränderten Verhalten und in einer echten Frömmigkeit (Religiosität) auswirkt.